„Mit einem Arsch auf zwei Kirchtagen tanzen…“

…kann man laut einer alten Kärntner Lebensweisheit nicht. Und wenn man eine derart schlechte Tänzerin wie ich ist, sowieso nicht.

Seit Monaten geistert eine Idee in meinem Kopf herum, die immer mehr an Hand und Fuß gewinnt.

In meinem Kopf rattert es rund um die Uhr, Helden erstehen auf und die Fratzen der Antagonisten nehmen im immer lichter werdenden Nebel der gedanklichen Entstehungssümpfe hinterhältige Formen an.

Seit ich „A“ wie Alien sagen kann, bin ich heißblütige Sci-Fi-Liebhaberin. Je wirrer die Verschwörungstheorien, desto faszinierender sind sie für mich, auf eine skurrile Art und Weise.

Und in den letzten Jahren hat meine Liste der „Spezialgebiete“ einigen sehr starken Neuzugang bekommen, der für mich, nicht zuletzt wegen der gesundheitlichen Geschichte meiner Tochter, ziemlich apokalyptische Ausmaße annimmt.

Nehme ich nun die ignorante Mischung aus Impfskepsis, Leugnen des Klimawandels und der Wissenschaft an sich her und würze sie mit der Ermächtigung völlig unfähiger Vollidioten zur Weltregierung, während andere Mensch um ihr Leben schwimmen, weil ihre Heimat brennt, entsteht vor meinem geistigen Auge das perfekte Szenario für einen Buch, dessen Themen von Tag zu Tag mehr zur Realität werden.

Statt mich weiterhin , im Dunkel meiner schlaflosen Nächte, wegen dieser existenziellen Dinge zu grämen oder völlig misanthropische Telefongespräche mit meiner Mutter zu führen, werde ich aktiv.

Den Plot für mein Herzenswerk in Form eines Endzeit-Romanes habe ich bereits fertig gestellt. Ein bisschen schwer war die Geburt schon. Tag für Tag versinke ich mehr in Recherchen. Und bis März möchte mit sogar schon mit dem groben Schreiben fertig sein.

Bis dahin stelle ich meine anderen Kanäle auf ruhend und fokussiere mein Schaffen auf mein Winterprojekt.

Ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin treu und ich freue mich auf ein Wiederlesen!

Vielen Dank und bis bald!